Ein E-Book mit einem Ghostwriter veröffentlichen

Eine der größeren Hürden für Autoren, die ein Buch veröffentlichen möchten, ist das Suchen und Finden eines Verlages, der bereit ist, das Buch zu kaufen. Die Anzahl der an Verlage herangetragenen Manuskripte ist sehr groß, entsprechend gering sind deshalb auch die Chancen, dabei unter den Auserwählten für eine Veröffentlichung zu landen. So mancher Autor entscheidet sich aber von Anfang an dafür, sein Werk als E-Book zu veröffentlichen, ohne überhaupt einen Verlag finden zu wollen. Das hängt einerseits mit dessen Vorteilen gegenüber dem gedruckten Buch und andererseits natürlich mit der Zielgruppe des Buches zusammen.

Wer sein Buch im Eigenverlag veröffentlichen möchte, hat die Möglichkeit, dies ganz klassisch in gedruckter Form zu tun, in digitaler Form als E-Book oder sogar eine Kombination aus beiden Möglichkeiten zu verwenden. Hinsichtlich der Veröffentlichung ist das E-Book eine sehr kostengünstige Variante, welche im Eigenverlag unter anderem den großen Vorteil hat, dass dabei keinerlei Druckkosten anfallen. Sie als Autor müssen allerdings damit leben können, Ihr fertiges Buch niemals in Händen zu halten und in Ihr Regal stellen zu können. Ein E-Book ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Datei.

Eines aber noch vorweg: Im Internet finden sich recht viele PDF-Dokumente mit nur wenigen Seiten, noch weniger Inhalt und rein gar nichts, was auch nur entfernt an ein Buch erinnern würde, deren Verfasser behaupten, sie hätten ein E-Book veröffentlicht. Von solchen Desastern sprechen wir hier nicht. Wenn ich hier von einem E-Book spreche, dann meine ich ein richtiges Buch, das zwar in digitaler Form veröffentlicht wird, das aber dennoch die Bezeichnung „Buch“ verdienen würde, würde man es drucken. Ein paar bedruckte Zettel sind noch kein Buch, weder qualitativ noch quantitativ, einverstanden? Als Ghostwriter, der professionell Bücher für Autoren schreibt, die es mit ihren Buchprojekten ernst meinen, auch E-Books, bin ich nicht daran interessiert, ein paar wenige Seiten mit möglicherweise aus dem Internet kopierten Informationen des „Autors“ zu befüllen, welche dieser dann als sein „Buch“ bezeichnet. Mit so etwas möchte ich nichts zu tun haben.

Was ist ein E-Book?

E-Books sind Bücher in digitaler Form, im Grunde genommen nichts anderes als Computerdateien, die auf speziellen Lesegeräten, so genannten „E-Book-Readern“, oder auch am Computer gelesen werden können. Die einfachste Form, ein E-Book zu erstellen, ist das PDF-Format, das auf beinahe allen Geräten gelesen werden kann, wenn auch nicht besonders komfortabel, und deshalb auch entsprechend oft verwendet wird. Es gibt aber auch ganz spezielle E-Book-Formate, die für die Verwendung auf E-Book-Readern ausgelegt sind und deutlich mehr Komfort für den Leser bieten als ein simples PDF-Dokument. Beispielsweise kann bei solchen Formaten vom Leser die Schriftgröße problemlos auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Allerdings kann leider nicht jedes E-Book-Format auf jedem E-Book-Reader gelesen werden. Natürlich spricht aber auch nichts dagegen, das eigene E-Book in mehreren Formaten anzubieten.

Von einem gedruckten Buch unterscheidet das E-Book also nur das Trägermedium: Papier versus digitaler Speicher. Jedenfalls sollte das so sein – nur weil die Art der Veröffentlichung sehr preiswert ist, bedeutet das meiner Ansicht nach nicht, dass zwangsläufig auch die Inhalte billig bis wertlos sein dürfen. Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch – wertlose Bücher braucht auch in digitaler Form wirklich niemand. Leider sind gegenteilige Ansichten, kombiniert mit dieser Gratis-Mentalität, im Internet sehr weit verbreitet. Wenn Sie auch zu denen gehören, die Billig-Schrott im Internet verschenken wollen, sind Sie bei mir falsch. Ich bin nicht interessiert.

Die Vorteile des E-Books

  • Die Veröffentlichung eines E-Books ist eine Form des Eigenverlages, deshalb entfällt die oft mühsame Suche nach einem Verlag und Sie als Autor behalten die volle Kontrolle über Ihr Werk, Alle Entscheidungen treffen Sie selbst. Zudem ist das E-Book die einfachste und kostengünstigste Variante des Eigenverlags.
  • Beim Eigenverlag im Offsetdruck sind die Druckkosten zwar relativ niedrig, es muss aber die komplette Auflage vorfinanziert und irgendwo gelagert werden. Bei einem E-Book fallen weder Druck- noch Lagerkosten an, allenfalls nur sehr geringe Kosten für das Bereithalten der Daten.
  • Beim Eigenverlag im Digitaldruck (print on demand) werden die Bücher einzeln für jede Bestellung gedruckt, was die Lagerkosten und das Abschätzen der Größe der gedruckten Auflage zwar entfallen lässt, dafür sind aber die Druckkosten im Digitaldruck um einiges höher als im Offsetdruck. Im Prinzip das selbe Argument wie vorhin: Für ein E-Book fallen keine Druckkosten an.
  • Der Autor ist in der Preisgestaltung für ein E-Book sehr flexibel. Die Preise können weit unter denen von gedruckten Büchern festgelegt werden, da auch wesentlich weniger Kosten für Material, Produktion und Lagerung anfallen. Der Autor kann den Verkaufspreis eines E-Books fast zur Gänze als eigenen Gewinn betrachten.
  • Es gibt keine großen oder kleinen Auflagen wie bei klassischen gedruckten Büchern, die entweder irgendwann ausverkauft sind, oder auf denen man sitzen bleibt. Das E-Book ist eine Datei, die beliebig oft und beliebig lange verkauft werden kann.
  • Änderungen und Aktualisierungen sind sehr leicht möglich und sofort verfügbar.

Die Nachteile des E-Books

  • E-Books sind in Europa (noch) nicht so weit verbreitet, wie beispielsweise in den USA. Viele Menschen bevorzugen einfach noch das Gefühl, ein gedrucktes Buch aus Papier in Händen zu halten. Dazu kommt, das ist aber meine ganz persönliche Meinung, dass die Qualität bei E-Books sehr häufig erheblich zu wünschen übrig lässt. Die Hürden für die Autoren sind bei dieser Art der Veröffentlichung so gering, das nahezu alles veröffentlicht wird. Leider.
  • Ein weiteres Thema ist auch immer wieder Datenklau: Ein Buch in Form einer Datei lässt sich wesentlich leichter kopieren, als ein gebundenes Buch. Es gibt zwar Schutzmechanismen, aber wer wirklich kopieren will, der schafft das auch. Ganz verhindern lässt sich das natürlich auch bei gedruckten Büchern nie. Deshalb stellt sich die Frage, ob man sich darüber wirklich all zu viele Gedanken machen will.
  • Wie bei jeder anderen Variante des Eigenverlages auch, muss auch beim E-Book der Autor alles selber machen, was sonst der Verlag tun würde, angefangen von der Formatierung über die Covergestaltung bis hin zum Marketing. Und auch wenn es sehr viele Verfasser von E-Books tun: Verzichten Sie bitte nie, nie, niemals auf ein echtes Lektorat.

Mit einem Ghostwriter zum E-Book

Für welche Variante der Veröffentlichung Sie sich auch entscheiden, das Buch müssen Sie in jedem Fall, sofern Sie das noch nicht getan haben, erst einmal schreiben. Dabei bin ich Ihnen gerne als Ihr Ghostwriter behilflich. Als Ghostwriter ist es mein Beruf, Autoren ein professionelles Manuskript ihres Buches zu liefern. Das bedeutet auch, dass die Art der Veröffentlichung in dieser Phase für mich keine sehr große Rolle spielt. Ich schreibe Ihr Buch – egal ob Sie es anschließend in gedruckter oder digitaler Form veröffentlichen. Auch der generelle Ablauf eines solchen Projektes ist bei E-Books im Großen und Ganzen der selbe, wie bei einem Buch, das über einen Verlag veröffentlicht werden soll.

Auch wenn zahlreiche Verfasser ihre E-Books, oder was auch immer sie darunter verstehen, im Internet verschenken, bleibt der Aufwand, ein Buch zu schreiben, immer der selbe, ganz egal in welcher Form das fertige Werk schlussendlich veröffentlicht wird. Hinsichtlich meines Honorars ist es deshalb überhaupt kein Unterschied, ob Sie das Buch gedruckt oder digital zu veröffentlichen beabsichtigen. Ob Sie Ihr Buch verschenken oder verkaufen ist Ihre Entscheidung, dadurch wird meine Arbeit jedoch keinesfalls weniger wert.

Wenn Sie also auch der Meinung sind, dass ein digitales Buch trotzdem immer noch ein Buch ist, und an meiner Unterstützung als Ihr Ghostwriter sind, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

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