Einsatzgebiete für Ghostwriter

Grundsätzlich können Ghostwriter mit allem beauftragt werden, wo professionell geschriebene Texte benötigt werden, für die der Auftraggeber als Autor genannt werden möchte, dieser jedoch nicht selbst schreibt. Das ist bei Texten der verschiedensten Gattungen möglich, angefangen bei Briefen, Bewerbungsschreiben und Reden, bis hin zum Manuskript für ein Buch. Wichtig zu wissen ist für Sie dabei allerdings, dass nahezu jeder Textprofi auf eine Gattung spezialisiert ist – kaum jemand kann in allen Bereichen perfekt sein.

Da es für Ghostwriter keine spezielle Ausbildung gibt, sind hier die verschiedensten Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen beruflichen, fachlichen und persönlichen Hintergründen tätig. Ghostwriter ist also nicht gleich Ghostwriter. Es gibt deshalb immer für jedes Projekt jemanden, der sich eher dafür eignet, als andere, abhängig vom Thema und der gewünschten Art der Umsetzung. Die Schwierigkeit liegt für den Autor nun darin, den für sein Projekt idealen Ghostwriter zu finden. Solange Sie aber jemanden erwischen, der nicht von der Rede über die wissenschaftliche Arbeit bis hin zum Buch alles anbietet, dann liegen Sie schon einmal gar nicht so falsch.

Meine Spezialisierung als Ghostwriter sind Bücher

Was ich Autoren anbiete, nennt sich „klassisches Ghostwriting“, das heißt, ich schreibe Manuskripte für Bücher. Meine Schwerpunkte dabei sind Sachbücher, Ratgeber, Biografien, Autobiografien, biografische Romane und reine Fiktion. Hin und wieder bearbeite ich auch ein Manuskript für ein E-Book – da sich der Aufwand meinerseits bei einem E-Book aber nicht von einem gedruckten Buch unterscheidet, ist es für Autoren, die ihre E-Books häufig im Internet zu verschenken beabsichtigen, meist auch eine Kostenfrage, sich das gute Stück von einem Profi schreiben zu lassen.

Umgekehrt heißt das aber auch, Sie bekommen von mir keine Reden, Briefe, akademische Texte, wissenschaftliche Arbeiten oder gar akademische Abschlussarbeiten. Für das alles gibt es eigene Spezialisten, genauso wie für Briefe, Kinderbücher, Newsletter und vieles mehr.

Schreiben Sie mir doch einfach eine kurze Anfrage, damit wir alles Weitere hinsichtlich der Möglichkeiten für Ihr eigenes Buche persönlich besprechen können.

Akademische Ghostwriter

Der Begriff akademischer Ghostwriter dient nicht dazu, Autoren darauf hinzuweisen, dass der Auftragsschreiber seiner Wahl einen akademischen Abschluss hat. Auch ich bin Akademiker und auch ich bin Ghostwriter, aber ich bin deswegen trotzdem noch kein akademischer Ghostwriter und möchte das auch unter gar keinen Umständen sein. Unter der Bezeichnung akademische Ghostwriter firmieren inzwischen unzählige Kollegen und Agenturen, die wie Pilze aus dem Boden schießen und sich darauf spezialisiert haben, wissenschaftliche Arbeiten für Studenten zu verfassen.

Die Nachfrage in diesem Bereich ist gigantisch, trotzdem lehne ich solche Aufträge strikt ab. Wo soll das denn hinführen, wenn künftige Akademiker sich gegen Bezahlung ihre Hausaufgaben oder, viel schlimmer noch, ihre Abschlussarbeiten schreiben lassen? Liebe Studenten, macht eure Hausaufgaben bitte selber! Notfalls vielleicht einfach die eine oder andere Party auslassen, dann geht das schon irgendwie – auch ohne Ghostwriter.

Bei Hausarbeiten ist es für den Ghostwriter noch eine Frage der Prinzipien, über die man ganz vortrefflich streiten kann. Sich eine akademische Abschlussarbeit von einem Ghostwriter verfassen zu lassen, ist jedoch Betrug, beziehungsweise Beihilfe zum Betrug, woran ich mich nicht beteiligen möchte. Und ehrlich gesagt, macht mir das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten auch nicht den geringsten Spaß. Diese sind sprachlich dermaßen schlecht, dass einem davon übel werden könnte. Die Ironie dabei ist, schlechter Stil ist an Universitäten gewünscht, um möglichst akademisch zu klingen. Meine Kunden sind häufig Akademiker, die sich diesen schrecklichen Stil aus Passivkonstruktionen und Substantivierungen, den sie an der Uni erlernt haben, nicht mehr so leicht abgewöhnen können. Offenbar haben diese ihre wissenschaftlichen Arbeiten noch selbst geschrieben.

Einzelkämpfer oder Ghostwriter-Agentur?

Häufig stehen Menschen, die mit dem Gedanken, sich ein Buch schreiben zu lassen, vor der Frage, welches wohl die bessere Wahl ist, ein einzelner Ghostwriter oder eine Agentur. Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Antwort hängt nicht unerheblich davon ab, was der Autor sich als Endergebnis wünscht und welche Form der Zusammenarbeit er sich erwartet. Meiner ganz persönlichen Meinung nach, finden sich die Textfabrikanten der Garde vom Fließband eher in den Agenturen wieder, während die Individualisten eher ein Einzelkämpferdasein führen. Beides ist für sich betrachtet weder gut noch schlecht, es ist lediglich die Frage, mit was für einem Ghostwriter Sie als Autor in Ihrem Buchprojekt zusammenarbeiten möchten.

Ein Argument, das aus meiner Sicht gegen Agenturen spricht, sind immer wieder die Kosten, genauer gesagt, wer oder was diese Kosten zu welchem Zweck verursacht. Ein Buch für jemanden zu Schreiben bedeutet sehr viele Arbeitsstunden, die natürlich auch ihren Preis haben. Als Einzelunternehmer kann ich Ihnen meine reine Arbeitszeit an Ihrem Buch anbieten, Sie bezahlen mich dafür, dass ich das Manuskript Ihres Buches schreibe, für nichts sonst. Sie bezahlen nicht meine Sekretärin, die ich übrigens nicht habe, keine sonstigen Mitarbeiter, die ich auch nicht habe, und Sie bezahlen nicht die Miete für meinen schicken Firmensitz, den ich, Sie vermuten richtig, auch nicht habe. Eine Agentur kann das nicht, denn dort sind eine ganze Menge Leute, die nicht direkt an Ihrem Buch schreiben, und natürlich Infrastruktur zu bezahlen, der organisatorische Wasserkopf einer Agentur, der selbstverständlich von deren Kunden finanziert wird. Um trotzdem noch halbwegs konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Agenturen bei ihren Kosten sparen, und das tun sie, wie sollte es anders sein, beim letzten Glied in der Nahrungskette, den eigentlichen Ghostwritern, die oft als Freiberufler für Agenturen schreiben. Ich weiß das, weil immer wieder Agenturen bei mir anfragen, was ich jedoch stets strikt ablehne. Für 20 Euro pro Normseite, die etwa drei Stunden Arbeitszeit in Anspruch nimmt (sofern man die Sache ernst nimmt, und bitte glauben Sie mir, das tue ich), kann und will ich nicht arbeiten. Das Ergebnis wäre wahrscheinlich grauenhaft. Ein Autor, der eine Agentur beauftragt, kommt finanziell, wenn überhaupt, dann zumindest nicht sehr viel günstiger davon – kann sich aber relativ sicher sein, dass ein sehr schlecht bezahlter Billigschreiber an seinem Buch arbeitet.

Für mich persönlich als Ghostwriter kommt nur die Arbeit als Einzelunternehmer in Frage, denn nur so kann ich so einzigartig und individuell sein, wie meine Kunden es sind. Das Korsett einer Organisation im Hintergrund würde mich und damit meine Arbeit für Sie als Autor Ihres Buches dabei nur einschränken. Das sieht aber wahrscheinlich jeder Ghostwriter, genauso wie jeder Autor, anders, denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Meine persönliche Wahrnehmung ist auch die, dass akademische Ghostwriter eher für Agenturen arbeiten, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben, während klassische Ghostwriter, die, so wie auch ich, Bücher für Autoren schreiben, eher als selbstständige Einzelunternehmer arbeiten. Natürlich gibt es aber auch Agenturen, bei denen Sie Ihr Buch schreiben lassen können, genauso wie es als Einzelunternehmer tätige akademische Ghostwriter gibt, die Studenten bei ihren Betrügereien behilflich sind.

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