Ghostwriter oder Koautor – wir schreiben zusammen Ihr Buch

Das Bedürfnis, ein eigenes Buch zu schreiben, haben sehr viele Menschen. Während die einen ihre Geschichte in Buchform veröffentlichen wollen, versuchen andere mit ihrem Wissen über ein Sachbuch, ein Fachbuch oder einen Ratgeber anderen Menschen zu helfen und sich dabei, als nicht unerwünschten Nebeneffekt, einen Namen als Experten zu machen. Solche Bücher sind ein mächtiges Instrument der PR.

Die wenigsten von uns setzen dieses Vorhaben tatsächlich bis zum Schluss um. Bei den meisten bleibt es beim Wunsch ein Buch zu schreiben, manch einer versucht es und bringt Entwürfe zu Papier, doch vom unstrukturierten Entwurf bis zum fertigen Manuskript ist es noch ein weiter und steiniger Weg, den nur wenige der Autoren gehen.

Warum ist das so? Die eigentliche Arbeit am Buch beginnt nach dem Schreiben der ersten Fassung, die noch richtig Spaß macht. Wenn es um das Schreiben geht, trägt jeder von uns zwei Persönlichkeiten in sich, nämlich den Freigeist und den strengen Lektor.

Der innere Freigeist ist ein fröhliches Kerlchen. Er pfeift auf Konventionen, sprüht vor Ideen und möchte diese einfach nur aufschreiben. Hemmungslos. Logik, Plausibilität, Form, Grammatik, Stil und vieles mehr sind ihm dabei völlig egal. Jede Art der Einschränkung hindert ihn an seiner freien Entfaltung. Werden ihm die Einschränkungen zu viel, dann schmeißt er seine Feder weg, setzt sich trotzig in eine Ecke und sagt kein Wort mehr. Es bedarf dann vieler Mühen und Anstrengungen, um ihn wieder zu besänftigen und ihn dazu zu bringen, wieder zur Feder zu greifen und weiterzuschreiben.

Der strenge Lektor in uns versteht überhaupt keinen Spaß, wenn es um das Schreiben geht. In seinem Anzug mit Krawatte, mit seinem akkurat gespitzten Bleistift und erhobenem Zeigefinger findet er an allem etwas zu meckern. Ihm ist es oft sogar lieber, wenn überhaupt nichts geschrieben wird, als vielleicht etwas nicht Perfektes.

Oft ist unser innerer Lektor stärker als unser innerer Freigeist und sorgt dafür, dass wir es gar nicht erst versuchen. Er könnte es nicht ertragen, wenn ein Text nicht auf Anhieb perfekt ist. Für die erste Fassung Ihres Buches sperren Sie diesen Typen deshalb in den Keller, drehen den Schlüssel dreimal um und stellen einen schweren Schrank vor die Tür. Die erste Fassung soll alleine Ihr innerer Freigeist schreiben, und zwar ungestört. Er sitzt in der Sonne, trinkt Kaffee, hat jede Menge Spaß und tobt sich auf Ihrem Papier aus, während Sie ihn vor dem inneren Lektor beschützen. Der innere Freigeist darf den Lektor auch nicht aus dem Keller rufen hören. Tun Sie alles, womit Sie diesem kleinen Spaßvogel eine Freude machen können, dann macht er für Sie die Rohfassung Ihres Buches.

Erst wenn die erste Fassung völlig fertig ist, befreien sie den strengen Lektor wieder aus dem Keller und übergeben ihm die erste Fassung Ihres Buches. Den Freigeist schicken Sie hinaus, wo er über Blumenwiesen tanzt und hoffentlich die nächste Idee findet.

Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit und unser innerer Lektor macht sich über die Rohfassung des Buches her. Er überprüft den Entwurf, streicht vieles heraus was ihm nicht gefällt, was er nicht logisch oder unpassend findet. Der Kerl wird den Entwurf sogar umschreiben, und das soll er auch. Wenn er fertig ist, liegt die zweite Fassung Ihres Buches vor Ihnen auf dem Tisch.

Von jetzt an arbeiten der Freigeist und der strenge Lektor abwechselnd an Ihrem Buch. Aus der zweiten Fassung machen die beiden eine dritte, eine vierte, so lange bis sich beide einig sind, dass jetzt alles passt. Mit Hilfe der modernen Textverarbeitung am Computer müssen Bücher nicht für jede Fassung komplett neu geschrieben werden, wie das früher der Fall war. Trotzdem steckt nach der ersten Fassung noch eine ganze Menge Arbeit in Ihrem Buch – halten Sie also Ihren inneren Freigeist und Ihren inneren Lektor unbedingt bei Laune, sonst wird das nichts.

Ghostwriter oder Koautor zur Unterstützung?

Wer so ein Projekt nicht alleine, sondern lieber mit professioneller Unterstützung durchziehen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Man kann sich beispielsweise einen Koautor suchen, zu zweit am Buch arbeiten und sich dabei immer wieder gegenseitig inspirieren, motivieren und unterstützen. Der Koautor wird normalerweise auch als solcher genannt, wird für seine Arbeit nicht direkt bezahlt, ist aber am Erfolg des Buches beteiligt.

Im Gegensatz zum Koautor übernimmt ein klassischer Ghostwriter zumeist die komplette schreiberische Arbeit, verrechnet dafür ein Honorar, wird aber als Autor nicht genannt und ist auch am Erfolg des Buches nicht beteiligt.

Für einen Koautor ist es wichtig, zum Thema des Buches selbst etwas beitragen zu können. Ein zusätzlicher Autor eines Buches, also ein Koautor, bereichert das Manuskirpt mit eigenen Inhalten, eigener Expertise und eigenen Ideen. Unterstützt er den Autor „nur“ bei der schreiberischen Umsetzung von dessen Themen beziehungsweise von dessen Geschichte, so sprechen wir nicht mehr von einem Koautor, sondern von einem Ghostwriter. Erstaunlich viele Menschen suchen einen Koautor, der aber letztendlich die Arbeit eines Ghostwriters machen soll, nämlich aus den Inhalten des Autors ein Buch schreiben. Sehr wahrscheinlich liegt das ganz einfach daran, dass Ghostwriter ein Honorar verrechnen und Koautoren nicht. Diese Unterscheidung ist mir jedoch sehr wichtig. Kann ich inhaltlich und hinsichtlich meiner Expertise etwas zu Ihrem Buch beitragen, so arbeite ich gerne als Ihr Koautor mit Ihnen zusammen – immer vorausgesetzt, die Idee des Buches überzeugt mich. Wenn es jedoch darum geht, dass ich Ihre Inhalte, Ihre Geschichte in ein professionelles Manuskript gieße, dann ist das definitiv Ghostwriting. Gerne übernehme ich diese Aufgabe als Ihr Ghostwriter.

Auch wenn Sie sich lediglich Unterstützung beim Schreiben Ihres Buches wünschen und nicht das gesamte Manuskript von einem Ghostwriter schreiben lassen möchten, ist das normalerweise kein Problem. Ich unterstütze Sie gerne als zweiter Autor im Hintergrund. Dennoch bin ich dabei Ihr Ghostwriter und nicht Ihr Koautor solange ich ausschließlich Ihre Inhalte bearbeite. Ich verrechne für diese Dienstleistung ein Honroar als Ghostwriter – natürlich nicht für das komplette Manuskript, aber für den Teil davon, der aus meiner Feder stammt.

Auf diese Weise können Sie selbst sehr viel an Ihrem Buch arbeiten, auf diese Weise sogar einiges an Kosten sparen und sind dabei trotzdem nicht alleine. Ganz nach Bedarf unterstütze ich Sie mit meiner Erfahrung, schreibe Passagen Ihres Buches, helfe Ihnen bei den Überarbeitungen, lese Ihre Texte und gebe Ihnen dazu Feedback. Das alles fällt in den Bereich Ghostwriting und ist eine sehr umfangreiche Dienstleistung. Dafür verrechne ich ein Honorar und begnüge mich nicht mit der Nennung meines Namens – auf diese verzichte ich als Ghostwriter sogar ausdrücklich.

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