Manuskript

Koautor – Schreiben mit vereinten Kräften

Möchte ein Autor gemeinsam mit einem anderen Autor ein Buch verfassen, so spricht man von einem Koautor. Im Gegensatz zu einem Ghostwriter, der im Hintergrund arbeitet, ist ein Koautor urheberrechtlich beteiligter Autor eines eines Werkes, der nicht im Auftrag oder nach Vorgabe eines Autors arbeitet. Während es die Aufgabe eines Ghostwriters ist, die Inhalte des Autors schriftstellerisch umzusetzen, verfasst ein Koautor Teile des Buches mit eigenen Inhalten. Das ist ein sehr bedeutender Unterschied: Koautoren sind keine Gratis-Ghostwriter.

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Möglichkeiten und Wissenswertes im Eigenverlag

Während vom Autor selbst verlegte Bücher vor Jahren noch einen eher schlechten Ruf genossen, weil der Eigenverlag als Zeichen galt, dass das betroffene Manuskript von keinem Verlag angenommen wurde, hat sich diese Situation mittlerweile stark verbessert und einige sehr erfolgreiche Bücher wurden von ihren Autoren selbst verlegt. Die Entscheidung, ein Buch als Autor selbst zu verlegen, kann verschiedene Gründe haben. Einer davon ist natürlich tatsächlich, dass sich für das Manuskript kein Verlag finden lässt und der Autor sein Werk aber unbedingt veröffentlichen möchte. Es gibt aber durchaus auch andere Argumente, die es wert sind, sich zumindest ein paar Gedanken über einen Selbstverlag zu machen.

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Manuskriptprüfung und Autorenberatung

Ist die Rohfassung Ihres selbst geschriebenen Manuskriptes fertig, so ist der Zeitpunkt gekommen, zu dem zum ersten Mal eine andere Person als der Autor selbst den Text zu Gesicht bekommt. Jeder Autor braucht einen ersten Leser, der sein Werk konstruktiv kritisiert, ihn auf eventuelle Mängel hinweist, die er dann in seinen Überarbeitungen berücksichtigen kann. Familie, Freunde und Bekannte scheiden dafür in den meisten Fällen aus, weil sie dem Autor zu wohlgesonnen sind, um ihn zu kritisieren, auch wenn es gerade diese Kritik wäre, die ihm sehr helfen würde.

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Von der Anfrage zum Manuskript – der grundsätzliche Ablauf beim Ghostwriting

Die meisten Menschen, die sich mit einer Anfrage an mich wenden, hatten bisher noch keinen Kontakt mit einem Ghostwriter und haben deshalb meist auch keine genauere Vorstellung davon, wie so ein Projekt grundsätzlich abläuft. Im Grunde genommen funktioniert das immer gleich, denn das Einzigartige und Individuelle bei dieser Arbeit sind die Kunden und ihre Buchideen, die es zu verwirklichen gilt.

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Ist ein Ghostwriter, der eine Vorauszahlung verlangt, überhaupt vertrauenswürdig?

Vor einiger Zeit erhielt ich eine Anfrage, ob es denn schon vertrauenswürdig wäre, wenn ein Ghostwriter sein Honorar im Voraus bezahlt haben möchte. Ich halte diese Frage für wichtig, sodass ich ihr hier einen kleinen Beitrag widmen möchte. Vorauszahlungen sind in dieser Branche durchaus üblich. Ich werde normalerweise im Voraus bezahlt, wie die meisten meiner Kollegen auch. Das ist also keineswegs ein Merkmal, an welchem man die unseriösen schwarzen Schafe der Ghostwriterbranche identifizieren kann, ganz im Gegenteil.

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Warum es sich lohnt, Sachbücher oder Ratgeber zu schreiben

Wer mit dem Gedanken spielt, ein eigenes Sachbuch oder einen Ratgeber zu veröffentlichen und dabei nur auf die Einkünfte aus den Autorenhonoraren schielt, dem möchte ich entschieden von diesem Vorhaben abraten. Von den Zigtausenden alleine in Deutschland pro Jahr veröffentlichten Sachbücher und Ratgebern schaffen es nur sehr wenige auf die Bestsellerlisten. Warum sich die Veröffentlichung eines Sachbuches oder eines Ratgebers aber trotzdem weit über die Autorenhonorare hinaus für Sie lohnen kann, möchte ich Ihnen im Folgenden kurz erklären.

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Warum ich Ihnen als Ghostwriter keine Referenzen nennen kann und das trotzdem kein Problem ist

Immer wieder werde ich bei den Gesprächen mit Autoren, die sich für mich als den Ghostwriter ihres Buches interessieren, nach Referenzen gefragt, nach Büchern oder anderen Texten, die ich bereits für andere als Ghostwriter geschrieben hätte. An diesem Punkt kommt immer die etwas schwierige Erklärung, dass dies aus Gründen der Diskretion gegenüber meinen bisherigen Kunden nicht möglich ist. Ich kann schließlich schlecht einerseits Stillschweigen vereinbaren, und die Sachen dann andererseits an jeden weiterleiten, der mich danach fragt. Die vereinbarte Diskretion hat für mich stets Vorrang – ich glaube, die meisten verstehen das. Viele möchten sich damit auch ein Bild meines Schreibstils machen, was bei den Arbeiten eines Ghostwriters jedoch irgendwie sinnlos ist.

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